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„Beastly“ von Alex Flinn

Titel: Beastly
Autor: Alex Flinn
Originaltitel: Beastly
Übersetzer: Sonja Häußler
Erscheinungsdatum: 2011
ISBN: 978-3833938443
Seitenanzahl: 336
Verlag: Bastei Lübbe


Inhalt:
Kyle Kingsbury ist der Sohn eines der bekanntesten Nachrichtensprecher von New York. Er ist reich, gut aussehend und sehr oberflächlich. Ihm kommt es nur auf das Äußere an, denn „hässliche Menschen“ sind in seinen Augen absolut nichts wert. Als die merkwürdige Kendra ihn darauf anspricht, verhöhnt er sie nur wegen ihres eigenen Aussehens. Auf einer Party zieht er sich endgültig ihren Zorn zu und wird verflucht – ihm wachsen überall Haare und er verwandelt sich in das, was er innerlich ist – ein Biest.

Fazit
„Beastly“ ist die Neuinterpretation des weltbekannten Märchens „Die Schöne und das Biest“ von Alex Flinn.
Nachdem Kyle Kingsbury in einer Welt voller Glamour, Reichtum und Ruhm aufgewachsen ist, bricht für ihn eine Welt zusammen, als er von der Hexe Kendra mit einem Fluch belegt wird, der ihn gänzlich entstellt und zu einem Biest macht.
Dieser Fluch kann nur gebrochen werden, wenn er es schafft, innerhalb von 2 Jahren einen Kuss von einem Mädchen zu erhalten, der durch die beidseitige Liebe hervorgebracht wird.
Nachdem sein Vater ihn verlassen hat, begreift Kyle nach langer Zeit, dass es in Wahrheit gar nicht auf das Äußere im Leben ankommt, sondern auf den Charakter.
Als er die gleichaltrige Linda gegen ihren Willen zu sich holt, wird ihm diese Tatsache schon bald bewusst und versucht alles, um ihre Liebe zu kämpfen.

Dieses Buch basiert sehr auf dem Grundgedanken, dass es immer die inneren Charakterzüge sind, die etwas besonderes aus einem Menschen machen. Das Aussehen ist dabei vollkommen irrelevant. Man kann seine große Liebe auch in jemanden finden, der nicht gerade wie ein Hollywoodstar aussieht.
Besonders hat mir Kyles Lebenswandel gefallen. Die Zeit, in der er begreifen muss, dass Schönheit nicht alles ist, ist sehr schwer für ihn, aber gerade durch sein Schicksal, als Biest leben zu müssen, lernt er das Leben jedes einzelnen Menschen erst wirklich zu schätzen.
Die Chatauszüge, die zwischen den einzelnen Teilen immer wieder auftauchen, sind sehr tiefgründig, auch wenn sie im ersten Moment nicht so erscheinen. Sie erzählen die Geschichte von Schneeweißchen und Rosenrot, vom Froschkönig, von der kleinen Meerjungfrau, die ihre große Liebe töten soll… wenn man all diese Geschichten kennt, macht es großen Spaß, sich diese doch sehr bekannten Märchenfiguren vor einem Laptop beim Chatten vorzustellen 😉

Manche würden dieses Buch vielleicht „schnulzig“ nennen, ich nenne es wundervoll!

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  1. Adventskalender: 5. Türchen » Little Dhampir´s Leseecke

    […] Die vollständige Rezension findet ihr >hier< […]

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