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Band 1: „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ von Suzanne Collins

Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
Autorin: Suzanne Collins
Originaltitel: The Hunger Games
Übersetzer: Sylke Hachmeister, Peter Klöss
Erscheinungsdatum: 2009
ISBN: 978-3-7891-3218-6
Seitenanzahl: 414
Verlag: Oetinger


Inhalt:
Das Nordamerika, so wie wir es kennen, gibt es nicht mehr. Zerstört durch Naturkatastrophen und den Krieg existiert nur noch ein Land namens Panem, welches in das Kapitol und seine 12 Distrikte aufgeteilt ist. Während im Kapitol, der Hauptstadt von Panem, alle im Wohlstand leben, leiden die einzelnen Distrikte an Armut und Hungersnöten.
Jährlich finden die Hungerspiele statt, um die Bewohner daran zu erinnern, dass ein Aufstand zwecklos ist – das Kapitol siegt sowieso.
Bei diesen Spielen werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren per Losverfahren ausgesucht, die zusammen mit den anderen Jugendlichen in eine Arena gesperrt werden, in der es heißt, dass nur eine/r überleben kann.
Als bei diesem Verfahren die kleine Prim ausgewählt wird, tritt ihre große Schwester Katniss vor, um für Prim in den Kampf zu ziehen.
Als männlicher Part wird Peeta ausgewählt, der für Katniss schon lange eine besondere Bedeutung hatte.
Als er ihr während der Kämpfe auch noch das Leben rettet, überkommen sie Zweifel, ob sie ihn wirklich töten will.

Fazit:
„Tödliche Spiele“ ist der erste Teil der „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins.
Ein fantastischer Auftakt einer faszinierenden neuen Serie! Nagut… so neu ist sie nicht 😉
Katniss ist ein sehr mutiges Mädchen, deren Alltag darin besteht, zusammen mit ihrem besten Freund Gale, zu jagen und damit das Überleben ihrer Familie zu sichern. Nach dem Tod ihres Vater tut sie alles dafür, um seinem Ruf gerecht zu werden und in seine Fußstapfen zu treten.
Als sie zusammen mit Peeta in den Kampf geschickt wird, macht sie sich trotz des Versprechens an die kleine Prim zunächst keine großen Hoffnungen, dass sie die Arena jemals lebend verlässt. Doch je länger sie um ihr Leben kämpft, umso größer wird der Wunsch, am Leben zu bleiben.
In der kleinen Rue aus Distrikt 11 erkennt sie ihre Schwester wieder und entwickelt eine Art Beschützerinstinkt.
Peeta gegenüber entwickelt sie eher ein Gefühlschaos und auch ihr bester Freund Gale geht ihr nicht aus dem Kopf.

„Die Tribute von Panem“ spiegeln erneut eine Welt wieder, in der die Bevölkerug von einer Übermacht, in dem Fall das Kapitol, unterdrückt wird. Doch anders als bei „Neva“ oder „Die Auswahl“ ist jeder Tag für die Familien der einzelnen Distrikte ein Überlebenskampf, denn sie leben in Armut und ständigem Hunger.
Erneut eine Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt.
Auch die Art, wie diese Hungerspiele ausgetragen werden, liegt weit unter der Würde des Menschen.
Hoffentlich wird es so etwas niemals in der Realität geben (aber wer weiß das schon? Die Menschen können sehr grausam sein…).

Ich konnte „Tödliche Spiele“ gar nicht mehr aus den Händen legen! Ich bin furchtbar gespant, wie es mit Katniss und Peeta weitergeht!

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