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„Himmelwärts“ von Rebecca Hohlbein

Titel: Himmelwärts
Autor: Rebecca Hohlbein
Erscheinungsdatum: 2010
ISBN: 978-3453266889
Seitenanzahl: 624
Verlag: Heyne


Inhalt:
Die Vampirin Tabea und der Schutzengel Alvaro lernen sich im Pathologischen Institut kennen, als Alvaro versucht, seinen gestorbenen Schützling zu finden.
Von da an beginnt ihr gemeinsames Abenteuer. Nach seinem Fall führt Tabea Alvaro in das Leben eines gewöhnlichen Sterblichen ein, während sie dies ausnutzt, um bei ihm bleiben zu können, damit sie nicht so einsam ist.
Währenddessen geschehen immer mehr mysteriöse Morde, Leichen verschwinden, ein Mädchen wird entführt und die örtliche Polizei steht vor einem großen Rätsel.

Fazit:
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ – das war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, nachdem ich „Himmelwärts“ von Rebecca Hohlbein zu geklappt hatte.
Verleugnen kann sie ihre Verwandtschaft zu ihrem Vater Wolfgang Hohlbein definitiv nicht.
Eine Fantasy-Geschichte mit einem Krimi-Touch ist man ja bereits von Wolfgang Hohlbeins „Azrael“, „Azrael – Die Wiederkehr“ und seinem Vampirkrimi „Dunkel“ gewöhnt.
Mit „Himmelwärts“ tritt Rebecca Hohlbein somit in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters.

Alvaro war vor seinem Fall ein sehr talentierter, hoch angesehener und respektierter Schutzengel mit einer Bilderbuchkarriere. Mit Hilfe des Vampirmädchens Tabea muss er sich nach seinem Fall in der modernenen Welt zurecht finden und ist auf sich allein gestellt. Er sieht stets das Gute im Menschen und hat eine sehr merkwürdige Art zu sprechen (scheint wohl so eine Art Dialekt unter Engeln zu sein…).
Tabea ist sehr unzufrieden mit ihrem Vampirdasein, denn sie fühlt sich einsam und missverstanden. Für mich war sie dennoch (neben dem Oleanderpolizisten und Joy ;P) die sympathischste Figur im Buch.
Als Alvaro in ihr untotes Leben tritt, ändert sich für Tabea eine ganze Menge, denn er wird der leuchtende Stern an ihrem rabenschwarzen Himmel.

Der Klappentext verspricht eine große Liebesgeschichte – diese konnte „Himmelwärts“ leider gar nicht bieten.
Die freundschaftliche „Beziehung“ zwischen Alvaro und Tabea ging teilweise eher abwärts.
Für Hohlbein-Fans ein absolutes Muss – wer sich jedoch einen sexy Kuschelengel erhofft, wird leider enttäuscht.

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1 Kommentar

  1. Nicole von Cinema in my head

    hui, hört sich richtig gut an…
    Und eine schöne rezi ist es auch 🙂

Kommentare sind deaktiviert.

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