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Kolumne: Und ist der Ruf erst ruiniert…

Ich habe mir lange Gedanken darum gemacht, ob ich mich nun auch mal zu dem Thema äußern soll. Lange konnte ich widerstehen, doch nun platzt auch mir so langsam der Kragen.

Begonnen hat alles mit diesem unmöglichen Artikel in der FAZ, in der ein Medien- und Literaturwissenschaftler  eine Vloggerin persönlich angegriffen hat und Sätze wie z.B.  “Die Selbstinszenierung, Zimmereinrichtung, Kleidung und Schminke erinnern aber eher an die Verfilmung eines Gesellschaftsromans aus dem 19. Jahrhundert als an Youporn.” hervorgebracht hat. Scheinbar hat da jemand Angst, dass die Leserschaft der Literaturkritiken in der FAZ so langsam gen Internet wandert und die Kritiken von nicht-studierten “Möchtegern-Kritikern” liest.
Das sich gerade ein zuvor angesehener Literaturkritiker der FAZ auf solch ein Niveau herablassen muss ist schon wirklich sehr, sehr peinlich. Da dieses Thema jedoch in der Bloggerwelt bereits zur Genüge diskutiert worden ist, möchte ich jetzt gar nicht weiter darauf eingehen.

Weiter zum nächsten Fall.
Gerade eben noch habe ich die Vlogger in Schutz genommen – doch dies endet bei meiner “Lieblingsvloggerin”, die ein Video zum Thema “Eine Frage des Mutes (Rezensionsexemplare erbitten)” bei Youtube hochgeladen hat. Ich wusste nicht, ob ich darüber lachen oder weinen sollte. Lachen, weil das einfach so lächerlich ist, jemandem zu sagen, er solle sich einfach einen kleinen Blog bauen (gibt ja genug Fertigbaukästen) und dann bei den Verlagen per Mail aufschlagen und um Rezensionsexemplare betteln. Weinen, weil das wieder ein sehr schlechtes Licht auf alle Blogger und Vlogger wirft. Sie beschrieb den Vorgang, dass man dadurch “kostenlose Bücher” bekommt, für die man als Gegenleistung “nur” eine Rezension schreiben muss (und das ist ja schnell gemacht, ne?). Ach ja – man kann dadurch auch noch “sehr viel Geld sparen“!
Wahrscheinlich bin ich nicht kriminell genug, um so zu denken. Aber eines hat mir dieser Beitrag genommen: den Mut, einen Verlag anzufragen, da ich mir mittlerweile echt bescheuert dabei vorkomme. Ich möchte nicht in diese Schublade gesteckt werden, ich würde nur anfragen, um “kostenlos Bücher zu erhalten” und damit “Geld zu sparen”.
Ich blogge, weil ich Spaß daran habe. Ich blogge, weil ich meinen Lesern vielleicht bei einer Kaufentscheidung helfen möchte. Und ich blogge für mich selbst, weil ich dadurch auch sehen kann, dass ich damit etwas erreiche. Dass ich mich selber auch weiterentwickle – und das sieht man am besten an der Entwicklung der Qualität der Rezensionen. Meine Bücher kaufe ich zu 90 % selbst. Ich scheue nicht davor, viel Geld für mein Hobby auszugeben, denn Bücher sind mein Leben!
Ich bin der Meinung, der Verlage sollten strenger mit der Vergabe von Rezensionsexemplaren umgehen.
Erst letztens bin ich bei LovelyBooks über einen Beitrag gestolpert, bei dem ich schiert ausgerastet bin – und das ist kein Einzelfall! Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört?
“Ich habe mir einen Bücherblog erstellt, weil ich Rezensionsexemplare haben wollte.” Das schlimme daran ist ja, dass genau diese Leute auch ihren Willen bekommen.
Ich bin den Verlagen wirklich sehr dankbar, dass sie uns Blogger auch ab und zu mit Rezensionsexemplaren versorgen, aber es gibt einen Unterschied: die Blogger, die das Rezensieren wirklich ernst nehmen und diejenigen, die nur abstauben wollen und dafür 0-8-15-Rezensionen anbieten.

Der nächste Fall ist wohl auch der aktuellste.
Und zwar geht es um eine Bloggerin, die das Buch eines Autoren 2 mal begonnen hat zu lesen. Beim ersten Durchgang schaffte sie es nicht über Seite 30 hinaus. Beim 2. mal schlug sie sich tapfer bis Seite 90 durch.
Sie schrieb eine kurze Begründung, warum sie das Buch abbrechen musste – diese war recht sachlich und keineswegs angreifend oder ähnliches. Es dauerte nicht lange, da meldete sich der Autor zu Wort. Es fielen Sätze wie “Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, die mit gehobener Literatur überhaupt nichts anfangen kann, erwarte ich auch nicht mehr als eine solch’ unqualifizierte Pseudo-Rezi.” – Was bitteschön hat denn das Alter damit zu tun? – oder “… außerdem werde ich „Myriel“ und „Bücherzeit“ von meinem Rechtsanwalt gerichtlich ahnden lassen – denn mir sieht diese Einrichtung sehr suspekt aus – etwa so, wie von gewissen Leuten bezahlt, um einem Autor zu vernichten. Das wird teuer, Lady!
Sofort schaltete sich auch die Verlagschefin mit ein und drohte ebenfalls mit dem Anwalt. Außerdem kritisierte sie, dass man eine Rezension nur schreiben darf, wenn man das Buch auch komplett gelesen hat.
Myriel hat sich wirklich sehr tapfer geschlagen, in dem ihre Antworten sachlich und ruhig ausfielen. Ich bewundere sie dafür sehr, ich glaube nicht, dass ich das so gut hätte wegstecken können!
Wenn ich ein Buch abbreche, rezensiere ich das auch nicht. Allerdings kenne ich viele, die das machen und ich persönlich finde es auch interessant, die Gründe zu erfahren, warum etwas abgebrochen wurde.

Aber das ist ja noch nicht alles. Auf seinem Blog plädiert er in einem vorangegangen Post noch für die Meinungsfreiheit in Deutschland. Im nächsten geht er gegen “Literatur-Kriminalität im Internet” vor.
Dabei fallen Sätze wie “Demonstrativ schickt die pseudo-erpresserische Rezensentin ihre Postanschrift zu – womöglich in der Hoffnung dass da nun bald ein schönes Paket mit Geschenken und vielleicht auch einem Geldumschlag eintrudelt.”
Wer Myriels Beiträge gelesen hat, weiß, dass sie ihre Postanschrift an die Verlegerin geschickt hat, damit die Anwälte das ausfechten können.
Auch auf Facebookseiten fallen Sätze wie “[...] Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten zu zahlen für positive Kritik.” und “…und immer mehr Rezensenten wollen Geld für gute Rezensionen.
Nun frage ich mich jedoch: wie kommt er auf die Idee, dass wir Geld für positive Rezensionen erhalten? Wenn das so wäre, würde ich definitiv was falsch machen – mein Konto sagt mir genau das Gegenteil. Und ich kenne niemanden, der Geld dafür bekommt. Auch werden wir Blogger als “Pseudeliteraten” bezeichnet. Hinter jeder Rezension steckt eine Menge Arbeit und wenn man das Betreiben eines Blogs auch wirklich ernsthaft betreibt, finde ich es doch sehr verletzend, als “ Pseudeliterat” bezeichnet zu werden. Muss man heutzutage studieren, um eine Rezensentin zu werden?
Und was ist aus der freien Meinungsäußerung geworden? Laut §5 des Grundgesetzes gilt: “ (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.” 

Auch ich habe bereits schlechte Erfahrungen mit einem Verlag gemacht. Ich habe das Buch komplett gelesen, es für nicht gut befunden und eine sachliche Rezension geschrieben. Letztendlich habe ich einen Stern dafür vergeben – und den gab es für das hübsche Cover und die Aufmachung! Zu dieser Zeit habe ich noch für eine andere Büchercommunity geschrieben, wodurch ich auch dieses Exemplar bekommen habe. Sofort meldete sich ein Mitarbeiter des Verlages bei meiner ehemaligen Chefin und bezeichnete mich als “unfaire Rezensentin” und die Rezension an sich als Verriss. Ich musste die Rezension abändern und mehr Sterne dafür vergeben – doch das habe ich lediglich auf der Community-Seite getan. Sprich: es gibt eine zensierte und eine unzensierte Version.

Nach diesem Vorfall habe ich mir trotzdem reichlich Gedanken gemacht und ich glaube die Sache mit Myriel und ihrer Rezension verstärken das ganze bei mir noch.
Ja, ich habe mittlerweile Angst, eine schlechte Kritik zu schreiben. Ich fürchte mich davor, dass ein Verlag mir wirklich mal mit juristischen Konsequenzen droht. In Deutschland wird man damit wohl noch nicht durchkommen, aber ich habe gehört, dass eine Rezensentin aus England schon dafür verurteilt wurde.

Ich finde es einfach erniedrigend, von einem Autor, der scheinbar sehr viel auf sich selber hält, in eine Schublade gesteckt zu werden. es mag wirklich Rezensenten geben, deren Rezensionen unangebracht sind. Aber wenn ehrliche Rezensenten der “Wirtschaftskriminalität” beschuldigt werden, ist das ja wohl die Höhe!

Lange Rede, kurzer Sinn: die Blogger werden in jedem dieser Fälle nur verpönt und in ein und dieselbe Schublade gesteckt. Aber denkt auch nur einer dieser “Kritiker” daran, was wir den Menschen bieten?
Auch negative Rezensionen sind gute Werbung für ein Buch.
Rezensionsexemplare machen nicht das Bloggerdasein aus.
Und eine Konkurrenz für studierte Literaturkritiker, die in angesehenen Zeitungen veröffentlichen, sind wir schon gar nicht!

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22 Kommentare

2 Pings

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  1. Lariel

    Danke, du sprichst mir aus der Seele. Ein wirklich gelungener Beitrag!

  2. Tine

    Leider haste in vielem Recht. Das jemand andere dazu auffordert einen Blog zu erstellen um Rezensionsexemplare mal auf die schnelle einzuhammsen geht – meiner Meinung nach – gar nicht.

    Gottlob sind die hier genannten Verlage echt nur die schwarzen Schafe und es gibt wirklich viele nette Verlagskontakte.

  3. Jenny

    Huhu!

    Ich mag ja keine so ewig langen Beiträge, aber aus aktuellem Anlass habe ich mir das jetzt mal durchgelesen.

    Von dem Video hatte ich bereits gehört, aber nie gesehen. Ist mir auch egal, da ich eh nicht so viel mit Vlogs zu tun habe.
    Das mit Myriel macht ja zur Zeit überall die Runde. Besser kann die Publicity für Asht nicht laufen. Er sagt ja selbst, dass dieser, meiner nach, Rosenrkrieg, zu einer guten Verkaufszahl geführt hat.

    Das Problem mit schlechten Rezensionen kenne ich auch. Meine Rezensionen oder sollte ich aus aktuellem Anlass “meine ganz persönlichen Meinungen” sagen, fallen in der Regel sowieso recht positiv aus. Ich bin jemand, der einem schon sagt, wenn es einem nicht passt, aber ich versuche immer noch die guten Seiten zu sehen. Trotzdem schwirrt mir einfach der Kopf und ich habe die Befürchtung negative Kommentare etc. zu bekommen. Mit einem Verlag bin ich bisher noch nicht aneinander geraten. Ob ich eine schlechte Rezension dafür rausnehmen würde? Nein, ich denke nicht. Wir sind doch in einem Land, in dem wir unsere Meinung frei äußern können, oder? Es ist ja nicht so, dass ich schreiben “Was der Autor X geschrieben hat, ist absolute sch****. Wer will so ´n Rotz bloß lesen?”. Das klingt bei mir dann doch deutlich netter, aber man weiß ja nie. Myriels Beitrag fande ich auch nicht bösartig. Ich kann ja beide Seiten, zumindest auszugsweise, verstehen. Bin auch ziemlich gespannt, was dieser Kleinkrieg noch zu Tage befördert…

    Zum Thema Rezensionsexemplare. Mittlerweile kann ich mich kaum noch retten. Ich hatte ganz zu Beginn meines Blogs eine Phase in dem ich jeden Verlag angeschrieben habe. Mein Blog war ja ursprünglich für Freiburg gedacht, dass meine Freunde und Familie auf dem Laufenden gehalten werden. Mittlerweile hat sich das etwas gelegt und ich bekomme auch nach wie vor ausreichend Rezensionsexemplare. Teilweise sogar ohne Nachfrage, was mich selbstverständlich freut. Ich sehe das einfach nicht so eng. Geld spielt natürlich eine Rolle. Zumal ich aktuell ein zweites teures Hobby habe, aber… Ich habe auch kein Problem damit, meine Bücher selbst zu kaufen, was ich nach wie vor tue. Ich will´s mal so ausdrücken: Für mich ist eine Rezension mehr, als ich setz mich mal eben fünf Minuten hin und schreib einfach was darüber. Ich hoffe, dass man das auch merkt… :D

    Btw. ich habe schon einige Literaturkritiken gelesen, von studierten Kritikern (!!!), und irgendwie gehen sie selten auf Bücher ein, die mir zusagen. Durch die ganzen Bücherbloger wird ein ganz großes Spektrum abgedeckt, so dass u.a. auch kleineren Verlage die Chance gegeben wird, sich zu etablieren. Mal ganz ehrlich, wenn man die Zeitung aufschlägt, wessen Bücher findet man darin? Genau! Die von großen, bereits etablierten, Verlage… Und dabei sind die Bücher, zumindest für mich, nicht gleich die Besten…

    Das war´s jetzt erstmal, haha.

    Liebe Grüße,
    Jenny

    1. Tatjana

      Hallo Jenny,
      glaube bloß nicht, dass Ash mehr Bücher verkauft. Die müssten ja bei Internetfans über Amazon gehen. Da kann sich jeder selbst die Verkaufszahlen ansehen. Für sein Buch lauten sie: “Book sales last 365 days: 0″
      Kann ja sein, dass er über andere Medien das eine oder andere verklappt – was ich nicht glaube. Das ist einfach nicht lesbar, und das sieht der dümmste Depp in der Leseprobe. Auch schlechte Werbung ist Werbung, aber sooo schlechte Werbung ist keine Werbung.
      LG Tatjana

  4. Jessi

    Alle von dir geschilderten Fälle kenne ich und habe sie auch beobachtet. Das du mittlerweile Angst hast Bücher bei den Verlagen anzufragen kenne ich. Denn auch ich halte mich mittlerweile sehr zurück und nehme sie nur noch wenn sie mir zugeschickt werden oder ich vom Verlag direkt angesprochen werde.

    Durch den riesen Wirbel den Myriel mit ihrer Rezensionen von John Ashts Buch heraufbeschworen wurde weigere ich mich jetzt auch Bücher von kleineren Verlagen sowie fast unbekannten Autoren anzunehmen und zu rezensieren. Diese kaufe ich mir selbst, schreibe eine Kurzrezi und gut ist. Denn wenn das mittlerweile so üblich ist, dass man für eine sehr kritische Rezie dermaßen angegriffen wird, schreibe ich einfach keine mehr. Ich wähle mittlerweile meine Rezensionen sehr gut aus und überlege dreimal was ich so schreibe – es ist schade aber ich möchte auch keinen Stress, denn den haben wir im restlichen Alltag schon genug.

    Was mir ebenso bitter aufstößt sind diese von dir beschriebenen kleinen Blogs die, nur abstauben wollen. Ravensburger handhabt das mittlerweile sehr gut. Dort muss man einen Fragebogen ausfüllen und wird mehrmals geprüft. Auch Heyne und Arene handhaben das so. Bastei Lübbe geht noch einen Schritt weiter und verweist alle Blogger auf eine eigens angelegte Plattform auf der man sich für ein Buch bewerben kann und mit viel Glück, darf man es testlesen.

    Ein wirklich toller Text, der mir an vielen Stellen aus der Seele spricht und meine Grippe doch noch versüßt ;)

    LG Jessi
    PS: Ashes Ashes schon gelesen?

    1. little_dhampir

      Hallo Jessi,
      nee leider noch nicht =( Aber kommt demnächst! ;)

  5. SabrinaK1985

    Hallo,
    ich finde das hier wieder einmal total erschreckend – ich ahbe mir eben grade mal den Blogbeitrag von gestern von dem netten Autoren durchgelesen – ,am kann doch nicht von Verleumdung sprechen und dann so einen Artikel schreiben. Das ist dermaßen hart – ich meine klart, dass es nicht richtig ist sich einen Blog zuzulegen um nur Rezensionsexemplare zu kassieren – aber diese Blogs werden sowieso schnell wieder verschwinden. Aber eine negative Rezension muss doch erlaubt sein, natürlich ist es klar, dass das nicht gerne gesehen wird, aber Meinungen sind nun einmal unterschiedlich.
    Und “richtige” Literaturkritiker” machen das doch auch – werden die dann permanent verklagt? Das ist mal wieder alles unfassbar – und diese Aussage, dass die meisten Bloggerinnen dauerarbeitslos und Single sind – hammerhart.
    Ich gehe arbeiten, bin kein Single, habe ein Haus, Tiere um die ich mich kümmern muss und bin sogar in einem Chor. Die Zeit die andere Menschen vorm TV verbringen lesen wir halt lieber oder arbeiten an unseren Rezensionen.
    Liebe Grüße
    Sabrina

  6. Aisling

    Ich habe noch einen jungen Blog. Er ist entstanden, weil ich den Überblick verloren habe. Was hab ich gelesen? Wie fand ich das Buch und was fand ich gut? Worum ging es eigentlich? Das sind fragen die mir durch den Kopf gingen und da ich nicht nur am Lesen und Schriebne Spaß habe, sondern auch an der Webseitengestaltung, habe ich mich für einen Blog entschieden.
    Ich leihe mir die Bücher in der Regel in der Bücherei. Ich mag Büchereien und finde sie eine gute Möglichkeit Menschen ihrer Büchersucht nachgehen zu lassen, die sich nicht 4 Bücher im Monat leisten können.
    Ich denek, es ist die freie Entscxheidung des Verlags ein rezensionsexemplar zu verschicken. Allerdings sollte sich der Verlag auch über die Konsequenzen klar sein. Denn es gibt nicht immer positive Kritiken. Geschmäcker sind verschieden.
    Nur weil es ein Verlag so will, eine Rezension zu ändern, finde ich schade.
    Zum Glück hast Du mein noch unfertiges Manuskript nicht negativ bewertet. Und wenn Du es nicht gut gefunden hättest, wäre das auch in Ordnung gewesen.
    Du hast so schön das Grundgesetz zitiert. Wir haben das Recht unsere Meinung kund zu tun. Natürch sollte man sachlich bleiben, das versteht sich für mich von selbst.

  7. Claudia Junger

    Was für ein toller Beitrag. Ich kenne den Fall “Asht” auch und kann nur darüber lachen. Und nein, ich habe überhaupt keine Angst, eine schlechte Rezension abzugeben, warum denn? Aber ich hoffe natürlich, meine Meinung ausreichend zu begründen; alles andere ist unfair. Das mit den Reziexemplaren beobachte ich auch und finde, dass diese Schnorrer sich schämen sollten.

    LG Claudia

  8. Anette

    Hallo, ich bin gerade echt schockiert, ich bin noch relativ neu unter den Bloggern und hab noch gar nicht so richtig mitbekommen, was da so abgeht. Ich käme mit meinem kleinen Blog nie auf die Idee, selbst Rezensionsexemplare anzufordern, das halte ich auch nur für gerechtfertigt, wenn ein Blog wirklich sehr viele Leser hat. Gerade hat mir zum ersten Mal eine Autorin ein Rezensionsexemplar angeboten, und ich habe mich riesig darüber gefreut und mir vorgenommen, mir bei der Rezension ganz besonders viel Mühe zu geben und auch über das Thema zu recherchieren. Ich finde, das hat die Autorin für ihr Vertrauen und das kostenlose Exemplar verdient, ganz unabhängig davon, ob die Rezension positiv ausfällt, was ich natürlich schon hoffe.
    Aber die genannten Fälle mit negativen Kritiken machen mir wirklich auch ein bisschen Angst. Und hoffentlich setzen sich diese Abzockerblogs nicht durch.

    1. Aisling

      Wo findet man denn Deinen Blog?

  9. Nicole von Cinema in my Head

    Meine liebe Cat,
    das kann ich eigentlich genau so unterschreiben….
    Aber ich schätze, Jemand der seinen Blog nur führt, um kostenlose Rezensionsexemplare abzustauben, der ist ganz sicher nicht mit Herzblut dabei…. und das merken die LESER des Blogs eben so schnell wie die VERLAGE.
    Ich freue mich auch über Rezensionsexemplare :) aber wer meinen SUB und meine im Jahr gelesenen Bücher kennt, der weiss, dass man alleine damit keinen interessanten und vor allem informativen und abwechslungsreichen Blog betreiben kann.
    Was die gekränkte Eitelkeit besagten Autors angeht…. ehrlich gesagt… mir tut er leid… wenn sein Selbstbewusstsein so gering ist, dass er mit negativer Kritik nicht umgehen kann sollte er sich vielleicht an geeigneter Stelle Hilfe holen… und damit meine ich keinen Anwalt.

    Dem Himmel sei Dank dass ich bisher nur auf Autoren und Verlage gestoßen bin, die auch mit einer nicht-5-Sterne-Bewertung leben können…

    Erst kürzlich wurde eine 3,5 Rezi vom Verlag selber sehr nett kommentiert… obwohl acuh diesem Verlag eine 5* Rezi sicher lieber gewesen wäre. Aber welchen Wert hätten denn dann Blogrezensionen? Wenn die Leser merken, dass jeder “gesponsorte” Roman 5* bekommt, wie lange würden sie den Blog und die Rezis wohl noch lesen?

    Ich hoffe, dass alle die sich mit Blogs und Blogrezensionen befassen in der Lage sind, die Spreu vom Weizen zu trennen… :)

    1. Jessi

      “Erst kürzlich wurde eine 3,5 Rezi vom Verlag selber sehr nett kommentiert… obwohl acuh diesem Verlag eine 5* Rezi sicher lieber gewesen wäre. Aber welchen Wert hätten denn dann Blogrezensionen? Wenn die Leser merken, dass jeder “gesponsorte” Roman 5* bekommt, wie lange würden sie den Blog und die Rezis wohl noch lesen? ”

      Das hatte ich auch schon. Ich habe einem Buch leider eine schlechte Wertung geben müssen weil es wirklich nicht an mich ging. Der Verlag fand das sogar klasse und mittlerweile arbeiten wie sehr eng zusammen. Das Verhältnis ist gerade durch die nicht ganz so positive Rezi besser geworden, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich das Buch nicht zerrissen habe. Das hat Myriel auch nicht getan und deshalb ist es noch schockierender was ihr jetzt alles angelastet wird.

  10. Bettina

    Du hast in allem Recht.

  11. Nadine

    Hallo,

    dieser Autor treibt es gewaltig auf die Spitze! Was der treibt geht in Richtung Verleugnung!

    Sonst kann ich Nicole (Cinema in my Head) komplett zustimmen:)

    Toller Artikel!

    LG
    Nadine

  12. Christina aka Pudelmuetze

    Als erstes möchte ich dir sagen, ein toller Artikel zu dem ich auch meinen Senf gerne abgeben will ;)
    Den FAZ Artikel habe ich auch gelesen und muss sagen ich war doch recht erstaunt, denn scheinbar nimmt jener Interviewpartner uns Blogger als reelle Gefahr war, denn sonst kann ich mir seine Äußerungen nicht erklären, das die FAZ den Artikel dann auch noch veröffentlicht ist auch noch so eine Sache, auch die müssen uns ja ernst nehmen, denn warum sollte man über eine Gruppe Menschen „berichten“ wenn diese so uninteressant ist. Schade ist nur das sie eine Bloggerin/Vloggerin so nieder machen, eine die sich nicht mit denselben Mitteln wehren kann, denn sie hat sicherlich nicht so viele Zuschauer wie die FAZ Leser… Aber im Grunde wissen wir Blogger nun das wir scheinbar doch recht viel erreichen und irgendwo als ernste Bedrohung wahrgenommen werden wenn selbst so renommierte Zeitungen der Meinung sind sie müssten auf uns eingehen. Auch wenn es so nicht in Ordnung war in aus meiner Sicht. Aber in Deutschland gibt es ja die freie Meinungsäußerung und die wollen wir ja auch haben und müssen das auch akzeptieren wenn jemand seine Meinung über uns äußert.
    Bevor ich nun auf deinen zweiten Aufreger eingehe möchte ich auf den netten Autor und den netten Verlag eingehen der das mit der freien Meinungsäußerung nicht so ganz scheinbar verstanden hat. Beide bekommen aktuell richtig viel Werbung für ein Buch was eine Bloggerin als nicht ihren Fall einstuft, für sie ist dieses Buch nichts und ich bin auch der Meinung das 1. Ihr gutes Recht und 2. Sie es sehr sachlich und ohne jemanden persönlich anzugreifen beschreibt warum es so ist. Die Reaktion von Verlag und Autor sind unter aller Würde, vor allen Dingen den Artikel den jener Autor auf seinen Blog dazu veröffentlicht hat. Ich will mich jetzt mal outen, ich bin über 27, arbeite, lebe in einer Beziehung und bin der Meinung das ich unter keinem postpubertären Syndrom leide (ganz richtig bin ich zwar nicht im Kopf, aber darunter leide ich nun doch nicht), vor allen was er in diesem Artikel der Bloggerin vorwirft ist ohne Worte, aber er wälzt es ja indirekt auf uns alle ab. Ach was mir grad noch einfällt auf „Fantasy“ steh ich gar nicht so sehr, auch wenn ich Harry Potter gelesen habe und auch die Parodie (die übrigens vorher). Aber nein ich lese auch ganz viel anderes und werde mir Sicherlich auch in Zukunft nicht den Mund verbieten lassen, denn ich denke das jeder der etwas veröffentlicht mit Kritik leben können muss. Denn Kritik hat auch immer was gutes, meist werden dadurch eher mehr auf ein Buch aufmerksam als auf eine positive Rezension. Noch eins wirft er uns in seinem Bericht vor, nämlich das wir für Rezensionen Geld haben wollen. Dazu will ich mal sagen das es so ist das ich bisher noch nie was bekommen habe, will auch gar nicht, denn Lesen ist mein Hobby und auch mein Blog ist mein Hobby. Ok, wenn jemand der Meinung ist er hat zu viel davon (also vom Geld) und mir körperliche Gewalt androht würde ich es auch nehmen, es würde aber nichts daran ändern das ich meine Meinung Blogge und nicht besser. Ein letztes will ich noch dazu sagen, er schreibt dort das wir „Literaturkritiken“ schreiben, ich für meinen Teil Blogge eine Rezension in der ich meine Meinung mitteile, wenn dies jemand als Literaturkritik ansieht, bitteschön. Ach ja, kurz vorher hatte der Autor auf seinem Blog einen Artikel über Meinungsfreiheit gepostet… was will er nun? Freiheit oder seine Meinung im Internet?
    Aber nun zum zweiten Punkt. Hier ging es ja um eine Bloggerin die in einem Video beschrieben hat wie man an Rezensionsexemplare kommt, als ich das Video gesehen hatte dachte ich mir mutig. Klar wird man als Blogger der schon eine Weile Bloggt das eine oder andere male gefragt wie man an so was kommt. Ich lese auch immer wieder wenn jemand ein Rezensionsexemplar bekommen hat, ich will auch nicht verheimlichen, ja auch ich bekomme von Zeit zu Zeit welche, lehne aber auch einfach sehr viele ab weil sie nicht mein Genre sind oder wo ich sage das die Bücher mir nicht zusagen. Bei einigen habe ich eher das Gefühl sie nehmen alles an. Ich würde mich auch freuen wenn Verlage da besser drauf schauen würden was für Blogs das sind, ich glaube nicht das die Verlage nicht schauen aber es werden immer mehr Blogger und ob alle dieselbe Qualität haben bezweifle ich einfach mal, ob ich gut schreibe… keine Ahnung, ich glaube das ist auch sehr individuell, der eine mag evtl. meine Art der nächste nicht. Aber bei Rezensionen gibt es ja eine indirekte „Richtlinien“ also dinge die eigentlich alle machen, allerdings gibt es hier viele Unterschiede. Für das was ich jetzt eigentlich schreiben will finde ich irgendwie seit 10 Minuten nicht die richtigen Worte ohne dass ich evtl. jemanden verletzte. Cat hat so schön 08/15 Rezensionen benutzt als Begriff, ich glaube der passt. Denn ich merke auch immer wieder dass es Leute gibt die 3-5 Rezensionen am Tag schreiben können, wenn ich jetzt überlege das ich für eine Rezi 1 – 1,5 Stunden brauche dann würde ich an sehr guten Tagen vielleicht 2 schaffen aber keine 3. Wenn dann dran denke dass es Leute gibt die ja wirklich denken das man mal eben bloggen kann um dann umsonst an Bücher zu kommen. Denn neben den Rezensionen will so ein Blog ja auch gepflegt werden, täglich bei mir ca. 1 Stunde.. wenn ich das nun mal umrechne und mir einen „normalen“ Stundenlohn ist es günstiger mir die Bücher selbst zu kaufen…
    Ich selbst ertausche mir übrigens ganz viele Bücher, oder kaufe sie mir eben.
    Nu ist es leider wirklich sehr lang geworden, aber das brannte mir nun doch unter den Fingernägeln und musste mal gesagt werden… eins hab ich aber noch
    Ich finde es schade das momentan so viel diskutiert wird über uns Blogger statt mit uns, hoffe es legt sich bald wieder und wir können uns wieder auf unser Hobby konzentrieren und müssen uns nicht mit Anfeindungen auseinander setzten…

  13. Marie Seth

    Hallo Cat,

    ich kenne alle von dir geschilderten “Patzer” und möchte mich nun, nach deinem sehr ehrlichen Beitrag, einmal privat zu Wort melden. Als einer von drei Chefredakteuren von literatopia.de verfolge ich nun schon seit drei Jahren die Entwicklung der Blogger-Welt, habe mir selbst auch einen zugelegt, um ein wenig “anzudocken” und mich sozusagen, umzusehen. Aber auch, um für mich privat – wie du – festzuhalten, was ich mache. Dafür hat Literatopia kein Fenster geboten; ist, wenn ich das so sagen darf, doch ein Stück unpersönlicher, bzw. professioneller. “Wir” hatten dort bisher nie Probleme mit unserem Image. “Wir” liefern unsere Rezensionen pünktlich, bemühen uns um Ausführlichkeit und rezensieren zu etwa 80% Rezensionsexemplare. Und hier kommen wir zum springenden Punkt: das tun viele Blogger ebenso gut. Nur habe ich immer einen Unterschied gesehen, zwischen Einpersonen-Seiten und einer Gruppe, die sich zusammen tut, um etwas “Größeres” aufzuziehen. Werbetechnisch macht für die Verlage die Vergabe von Rezensionsexemplaren an eine Art “Literaturportal” mehr Sinn, denke ich. Besucherzahl relativ hoch, Angbot vielfältiger, da mehr Personen, somit gesamt gesehen mehr zu investierende Zeit. Letzendlich muss diese Entscheidung allerdings immer der Verlag treffen, deshalb möcht ich auch immer gern Abstand nehmen, meinerseits über den Werbewert eines Bloggs zu urteilen. Ich denke mir nur meinen bescheidenen Teil dazu, ohne über großes Hintergrundwissen zu verfügen.

    Das Schindluder getrieben wird, der darüber hinaus den Ruf deren ankratz, die ehrlich, aufrichtig und bemüht sind, wird es leider immer geben. Ich persönlich finde “Abstauben” von Rezensionsexemplaren für eine derbe “Dummie-Rezi” als absolute Frechheit. Das von dir beschriebene Video war Hammer! Wirklich – wie kann man nur so dumm sein? Ein Buch rezensieren, obwohl mans nicht richtig gelesen hat? – Unmöglich! Wenn man etwas anfragt, geht man ein gewisses Risiko ein, das man zu tragen hat. Ausführlichkeit und Mühe verdient sich jedes einzelne Rezensionsexemplar, wie jeder Eigenkauf. Wer das nicht gebacken bekommt, soll um Himmels Willen eben die Finger vom “Anfragen” lassen.

    “Richtige” Rezensionen sind, zumindest für mich, “richtig viel” Arbeit. Wer sich diese Mühe macht, kann in meinen Augen immer und gern mit gutem Gewissen anfragen. Die Rauswerfpolitik mancher Verlagshäuser wird sich langsam ändern, weil es finaziell nicht tragbar sein kann, auf Dauer unzählige “Abstaub-Bloggs” zu bestücken. Ich sehe das alles als große Entwicklung in kleinen Schritten. Es kann nur besser werden.

    Zu negativen Rezensionen: ich habe die Erfahrung gesammelt, dass vor allem Kleinverlage sich erlauben, Kritik am Rezensent zu üben, weil die Besprechung “negativ” ausgefallen ist. (Grundsätzlich sei gesagt: eine Rezension kann zwar negativ sein, sollte aber sachlich bleiben und das Für und Wider der “Zielgruppe” ebenso abwägen.) Großverlage können mit Kritik meist sehr gut leben. Sie wirkt auch glaubwürdiger, sofern ordentlich begründet – das hat man auch in Gesprächen viva Buchmesse zu uns gesagt. “Angst”, Kritik zu üben, sollte also niemand haben. Ein Rezensionsexemplar ist keine “Bezahlung” für eine Rezension die alles übern Klee lobt. Es ist schlicht das Werkzeug für den Kritiker, der letztendlich natürlich auch mit der Erwähnung des Romans (selbst wenn negativ) als Werbemultiplikator fungiert.

    Ich hoffe jetzt, mit meiner persönlichen Meinung niemand vor den Kopf gestoßen zu haben. Da ich kein sehr aktiver Blogger bin, kann ich natürlich vieles nicht so gut beurteilen, ich sehe nur die für mich groben Zusammenhänge. Egal wie man es dreht und wendet: Lesen sollte Freude machen und Rezensionen einen Sinn. Welchen, muss jeder Blogger für sich selbst entscheiden und aus dieser Entscheidung das Beste machen. Das Anfeinden ist schade, erfüllt aber sogar einen Zweck als Kontrabewegung, die im Endeffekt sicherlich auch viele “Abstauber” “absterben” lässt. Der harte Kern, der mit leidenschaft dabei ist, wirds sich nämlich davon nicht abschrecken lassen. Und das ist gut so. :o)

    Liebe Grüße,
    - Marie

  14. Sven

    Ich habe bisher noch nie um ein Rezensionsexemplar gebeten, ich bin da irgendwie viel zu Feige zu ;-) , aber ich hatte von Verlagen durchaus schon Anfragen, ob ich ein Buch besprechen möchte und diese Angebote habe ich dann auch angenommen.
    Doch die meisten Bücher, die ich Vorstelle, habe ich selbst gekauft und da mache ich mir auch keine Gedanken darüber, ob die Kritik nun schlecht oder gut ausfällt. Schließlich habe ich Geld investiert und dann darf ich auch meine Meinung dazu abgeben.
    Wenn meine Kritik schlecht ist, dann versuche ich das meistens noch mit anderen Blogartikeln zu untermauern oder zumindest noch andere Meinungen anzubieten und bisher hat sich auch noch keiner darüber beschwert.

  15. Sandra S

    Liebe Cat,
    du sprichst mir über FAZ und den Artikel vom Asht-Autor aus der Seele. Das Youtube-Video kannte ich noch nicht (und finde es auch gerade nicht, um mir ein Bild zu machen), aber was hier geschrieben wird schockiert mich doch sehr.
    Bisher habe ich unsere “Arbeit” als Blogger gar nicht so umfassend empfunden. Ok, zwischendurch kamen mir auch Zweifel, ob ich vielleicht zu gut bewerte – aber ich kann ohne schlechtes Gewissen sagen dass ich nur Bücher anfrage, die mich wirklich interessieren. Bei zwei Rezi-Exen, die mir nicht so gut gefallen haben, habe ich beim Verlag nachgehakt, ob ich wirklich darüber schreiben soll.
    Auch ich sage meine ehrliche Meinung, wenn mir etwas nicht passt. Müssen wir jetzt vor Klagen und Zensur bangen? Wo doch endlich die Pressefreiheit bei uns gültig ist?
    Warum glauben Verlage, sie dürften zensieren, wenn es nicht mal der Bundespräsident darf?

    Ich fürchte, das Thema rund um V/Blogger und Rezensionen wird noch weitere Kreise ziehen. Und dem Asht-Autor wünsche ich, dass er sich unsere Artikel und Kommentare auch mal zu Herzen nimmt. Denn er sorgt gerade selbst für den Rufmord.

    Grüße,
    Readandbeyourself.de

  16. Stefanie

    Es ist wirklich krass und sehr traurig, was da teilweise abgeht. Ich konnte es ja kaum glauben, als du letzte Woche beim Workshop erzählt hast, dass du deine Rezension ändern musstet.

    Das Recht ist ganz klar auf deiner Seite, ich würde mir auch in Zukunft keine Sorgen machen. Du schreibst ja sachliche und durchdachte Rezensionen, wegen sowas kann dich keiner verklagen. Ein vernünftiger Verlag würde auf sowas auch gar nicht kommen. Ich werde meine negativen Rezensionen jedenfalls auch weiter online stellen und mache mir da keine Gedanken.

  17. fandomobserver

    Zum Thema erlaube ich mir, auf unsere Februarausgabe hinzuweisen. Die hat die Titelgeschichte “DIE REZIMAFIA” und beschäftigt sich exakt mit diesem Fall. Das Schöne: der Download kostet nix. :-)

    http://www.fandomobserver.de/2012/02/fo272/

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