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Marvel Animated Series: Iron Man – Die komplette Serie

Titel: Marvel Animated Series: Iron Man – Die komplette Serie
Regisseur: Yuzo Sato
Orginaltitel: Marvel Animated Series: Iron Man
Sprache: deutsch
Erscheinungsdatum: 12. September 2013
FSK: 12
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 270 Minuten

Inhalt:
Fünf Jahre ist es her, seit Tony Stark durch eine Entführung von Terroristen zu Iron Man geworden ist. Seine Firma Stark Industries hat sich von der Waffenproduktion zurückgezogen und widmet sich nun dem Wohle der Menschheit. Seine Reise führt Tony nach Japan, wo er einen ARC-Reaktor hat bauen lassen, um die Bevölkerung mit kostenloser Energie zu versorgen. Doch er wird von der Bevölkerung und der Regierung eher mit skeptischen Blicken betrachtet, da keiner so recht glauben kann, dass die Sache keinen Haken hat. Tony hingegen steht voll hinter seinem Projekt und möchte seine Iron Man-Rüstung in Rente schicken. Dies weiß allerdings Zodiac, eine von A.I.M. finanzierte terroristische Organisation, zu verhindern, indem sie sich ihm immer wieder in die Quere kommt.

Fazit:
In Zusammenarbeit mit dem bekannten Studio Madhouse (bekannt u.a. für Animes wie X, Chobits, Death Note, Devil May Cry und Card Captor Sakura) hat sich Marvel in den letzten Jahren neben X-Men und Wolverine auch der japanischen Umsetzung von Iron Man angenommen und daraus eine 12-teilige Anime-Serie entwickelt. Diese spielt in Kyoto, wo Tony Stark ein CO²-neutrales Kraftwerk hat bauen lassen, um damit Japan mit unbegrenzter und kostenloser Energie versorgen zu können. Seine Iron Man-Karriere möchte er nach fünf Jahren beenden. Allerdings scheint ihm Zodiac diesen wohlverdienten Ruhestand nicht zu gönnen, wodurch er erneut sein Können unter Beweis stellen muss. Im Fokus dieser Geschichte stehen vor allem seine Glaubhaftigkeit, seine Loyalität und vor allem die Veränderungen, die Tony in den letzten Jahren durchgemacht hat. Im Laufe dieser Geschichte trifft er auf alte Bekannte wie zum Beispiel Wolverine, der in einer Folge einen recht coolen Gastauftritt hinlegt.
Weitere wichtige Charaktere in dieser Geschichte spielen die hübsche Dr. Chika Tanaka, die für den ARC-Reaktor zuständig ist und Tony immer wieder den Kopf verdreht, sowie Nanami Ota, eine junge Journalistin, die für das Tokyo Journal arbeitet und nicht so wirklich erfolgreich dabei ist und ihren Fotografen Ichiro Masuda. Obwohl es bei den letzteren eher um ein ziemlich merkwürdiges Paar inklusive einer einseitigen Liebe handelt, tauchen sie ständig dort auf, wo Tony sich gerade aufhält und wo es Ärger gibt. Dadurch erweisen sie sich ihm immer wieder als treue und nützliche Weggefährten, die ihm so manches Mal aus der Patsche helfen. Nagato Sakurai arbeitet für den Verteidigungsminister Kuroda und man weiß bis zum Ende nicht so recht, ob man ihm Trauen kann oder nicht. Allerdings ist er einer dieser Charaktere, die man schon auf Grund ihres Auftretens mögen muss – ganz egal, auf welcher Seite er nun steht.
Von der Grundstory her gibt es einige kleine Abweichungen. Die größte (und für mich schlimmste) daran ist, dass Tony und seine Assistentin, Pepper Potts, kein Paar sind. Allerdings sollte ich dazu sagen, dass ich bisher nur die richtigen Filme mit Robert Downey Jr. und den ebenfalls von den Japanern hergestellten Iron Man-Film „Rise of Technovore“ gesehen habe, bei dem sich mir noch immer die Nackenhaare sträuben, und ich somit keine direkten Vergleiche ziehen kann. Tonys arrogante und von sich selbst überzeugte Ader kommt oftmals sehr gut rüber, seine philanthropische Einstellung steht allerdings meist im Vordergrund.
Die graphische Umsetzung des Animes hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich muss ausnahmsweise sogar die deutsche Synchronisation loben! Sie hat unheimlich gut zu den Charakteren gepasst und war zur Abwechslung mal nicht auf die Schnelle hingerotzt, wie es beispielsweise bei „Rise of Technovore“ der Fall war. Auf Grund der kurzen Dauer (jede Folge hatte nur etwa 21 Minuten) ließen sich die 12 Folgen sehr schnell hintereinander weg gucken, sodass man nach 4 ½ Stunden bereits mit der Serie durch ist. Doch diese haben es in sich, denn sie garantiert durch einen ebenfalls sehr passenden Soundtrack, sehr unterhaltsame Charaktere und einen recht guten Plot ein kurzweiliges Serienvergnügen. Nun bin ich gespannt, wie es sich mit den Anime-Serien zu Wolverine und X-Men verhalten wird.

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