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„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Originaltitel: The fault in our stars
Übersetzer:  Sophie Zeitz
Erscheinungsdatum: 2012
ISBN: 978-3446240094
Seitenanzahl: 288
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Inhalt:
Hazel Grace Lancaster ist unheilbar krank. Sie hat Metastasen in der Lunge und droht jederzeit zu ersticken, wenn sie nicht dauerhaft durch Schläuche mit Sauerstoff versorgt wird. Sie will nicht bemitleidet werden, denn sie hat sich längst mit ihrem Tod, der nicht mehr lange auf sich warten lässt, abgefunden. Da ihre Mutter der Meinung ist, sie sein depressiv, schickt sie Hazel zu einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder. Hazel hasst es, dort hin zu gehen, doch dann trifft sie auf den charmanten und verdammt gut aussehenden Augustus Waters, der den Krebs besiegt zu haben scheint. Die beiden kommen sich recht schnell näher, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Tod sie scheiden wird.

Fazit:
Ich möchte in dieser Rezension gar nicht groß um den heißen Brei herum reden. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green muss man einfach selber lesen, die Geschichte selbst „erleben“ (natürlich nur aus Lesersicht), um zu verstehen, was den Reiz an diesem Buch ausmacht. Lange habe ich mich dagegen gesträubt, dieses Buch zu lesen, da alle immer davon geredet haben, wie sehr sie doch mitgelitten und geweint haben. Ich dachte, solch deprimierende Geschichten seien nichts für mich, doch letztendlich siegte die Neugier. Ich weinte exakt ein einziges Mal während des Lesens. Dies heißt jedoch nicht, dass mir nicht zum Weinen zumute war, sondern lag wahrscheinlich daran, dass ich dieses Buch u.a. an öffentlichen Plätzen wie der U-Bahn gelesen habe. Tut es nicht. Dies ist ein Buch für Daheim. Ständig kreisten meine Gedanken um dieses Buch. Wie wird es weiter gehen? Wann ist „es“ soweit?
Dieses Buch hat einen kleinen Teil meines Herzens buchstäblich gebrochen. Auch wenn es nur eine frei erfundene Geschichte mit fiktiven Charakteren ist, so leiden doch genug Kinder und Erwachsene an Krebs. Auch wenn die Heilungschancen mittlerweile höher sind als früher, gibt es noch immer viel zu viele Menschen, die diesen Kampf verlieren. Hazel und Gus sind zwei Charaktere, die ineinander die große Liebe finden, die jedoch entgegen jedem Kampfes hoffnungslos ist. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist aus diesem Grund wahrlich ein passender Titel für dieses Buch. Diese zwei Teenager sind etwas ganz besonderes. Sie schätzen die kleinen Dinge im Leben mehr als alles andere, denn sie wissen nie, wann es zu Ende sein könnte. Obwohl sich in ihren Köpfen vieles nur um das Thema „Tod“ dreht, versuchen sie trotzdem, zu leben. Hazel und Gus sind nicht dumm – ganz im Gegenteil. Greens Schreibstil ist sehr bedacht, die Dialoge und Gedanken der Charaktere sehr intelligent. Zwei Charaktere, die einem als Leser sofort ans Herz wachsen. Er beschreibt die Weltsicht eines Mädchens, dem keine Zukunft bevorsteht und dessen Leben jederzeit zu Ende gehen kann.
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Ein Buch zum Weinen. Eine Geschichte, die zeigt, wie wertvoll das Leben ist. Lest es. Ihr werdet es nicht bereuen.

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