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Subway to Sally am 10.04.2014 in Frankfurt – vorsicht: heiß!

mitmamaLaut meiner Eintrittskartensammlung war ich gestern auf meinem 8. Subway to Sally-Konzert. Nach meinem letzten im November 2011 in Neu-Isenburg, welches mich nicht gerade von den Socken gerissen hat, habe ich mir ein Herz gefasst und habe Tickets für die Mitgift-Tour gekauft. Meine Mama hat sich aufopferungsvoll bereit erklärt („Lust habe ich eigentlich keine… aber ich würde sie schon gerne mal wieder live sehen!“), mich zu begleiten. Obwohl ich das neue Album nicht so prickelnd finde, wollte ich Subway to Sally gerne mal wieder live sehen – schließlich haben sie meinen Musikgeschmack seit meinem 16. Lebensjahr sehr geprägt.

Sehr enttäuschendes Merchandise

Um kurz vor 8 kamen wir an der neuen Batschkapp am Arsch der Welt – oh, entschuldigt, in Bergen-Enkheim! – an und kämpften uns ins Innere. Die neue Batsche ist mindestens doppelt so groß wie die alte, recht sauber und auch soundtechnisch wirklich ordentlich. Der suchende Kerl am Eingang und die Masse im Innenraum ließen darauf schließen, dass das gestrige Konzert ausverkauft war. Der erste Weg ging zum Merch, um mal wieder ein bisschen Klamotten zu shoppen. Mein Hoodie ist noch von der Bastard-Tour und ich wollte gerne einen neuen haben. Aber 50€?! Öhm… also wurde es letztendlich nur ein Aufnäher für 5€. Was ich allerdings echt frech finde, ist, dass die Taschen ebenfalls für 50€ verkauft werde. Das sind ganz normale schwarze Taschen, die man für 10-20€ kaufen kann und darauf wurde der normale Subway to Sally-Aufnäher aufgenäht. Andere Bands lassen diese wenigstens noch besticken, aber so etwas geht gar nicht – zumindest nicht für diesen Preis! Daumen runter!

Heiß! Heißer! Darkhaus!

Während wir also den Merch sehr kritisch begutachteten – dazu sei übrigens noch gesagt, dass die neuen Tshirts Darkhaus1ziemlich hässlich sind… wenn ich da an meine Nordnordost-Klamotten zurück denke… hach ♥ – spielte bereits die Vorband mit dem Namen Darkhaus. Ein sehr ungewöhnlicher Name! Und wer mich kennt, der weiß, dass ich eine chronische Abneigung gegen Vorbands habe, da ich bisher nur selten Glück hatte und diese mir wirklich gefallen haben. Von Darkhaus wiederum haben mir 3 Lieder gereicht und ich habe mir sofort die CD „My Only Shelter“ besorgt. Wie ich gerade sehe, habe ich dabei sogar noch ein echtes Schnäppchen gemacht, denn die CD hat mich nur 10€ gekostet, während sie im Band-Shop 17,90€ kostet. Dazu gab es als Geschenk noch einen Sticker und einen Button, die im Shop 1,20€ und 1,50€ kosten. Wenn das mal keine nette Geste ist! 😉 Jedenfalls klangen die fünf Jungs richtig gut und Sänger Kenny ist ein echter Schnuckel mit einer fantastischen Stimme 😛

Feuer frei!

Wie ihr meinen Überschriften entnehmen könnt, ging es an diesem Abend wirklich heiß her. Pünktlich um 9 Uhr starteten Subway to Sally. Die Bühne bestand aus mehreren Gitterteilen und Eric Fish räkelte sich zu „Warte, warte“ daran. Nicht gerade das beste Lied, um ein Konzert zu starten (meiner Meinung nach das schlechteste von „Mitgift“), sts1aber das war schon okay. Es folgte „Schwarze Seide“ und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Die neue Batsche ist ein Neubau, in dem es scheinbar noch keine Pyro-Effekte gegeben hat. Der dritte Song war „Feuerland“, bei dem mit Hilfe der Pyro-Technik die richtige Atmosphäre geschaffen wurde – stop! – geschaffen werden sollte. Denn wie es das Schicksal so wollte, löste es einen Feueralarm aus. Die Menge nahm dies mit Humor und stimmte wie gewohnt ein paar Runden „Julia und die Räuber“ ein. Nachdem die Technik wieder in Gang gesetzt wurde, startete die Band einen neuen Versuch. Kaum waren die ersten Sätze gesungen – wiiiiiuuuuwiiiiiiuuuuuu! Und das ganze gleich nochmal! Beim dritten Versuch wurde das Feuer einfach weggelassen und das Konzert konnte endlich über das dritte Lied hinaus weitergehen. Das neue Album „Mitgift“ dreht sich ja voll und ganz um das Thema „Mördergeschichten“. So wurde auch die gesamte Playlist des Konzertes daran angepasst. Mit Klassikern wie „Unterm Galgen“ oder auch „Wenn Engel hassen“ konnten sie durch eine bunte Mischung überzeugen.
Meine persönlichen Highlights waren „Wenn Engel hassen“ (ich glaube, das Lied habe ich noch nie live gehört), miteric„Traum vom Tod 2“, „Grausame Schwester“, „Seemannslied“ (meine Güte hatte ich Gänsehaut!! Uaaaaaah!), natürlich „Kleid aus Rosen“ und „Ad Mortem Festinamus“ vom neuen Album – das Lied ist einfach geil! Gefehlt hat mir „In kaltem Eisen“ vom neuen Album. Das wäre live bestimmt richtig toll gewesen!
Es hat wieder eine halbe Ewigkeit gedauert, es das Frankfurter Publikum mal aufgeheizt war. Vielleicht kam uns das auch nur so vor, da wir recht weit hinten gestanden haben, aber so wirklich Stimmung war bei uns nicht. Zwischen „Wenn Engel hassen“ und „Traum vom Tod 2“ hat Eric Fish beim Smalltalk versucht, der Menge ein wenig einzuheizen, doch sein „Subway tooooooo~“ endete in Stille. Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht waren viele neue Fans dabei, die es nicht kannten, oder aber die Leute haben einfach keine Lust mehr auf die alten Rituale. Sehr schade eigentlich!
Nach einer zweistündigen energiegeladenen Show und 2 Runden Zugaben endete das Konzert um 23 Uhr. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und war wieder viel besser als das letzte Konzert, bei dem ich gewesen bin. Und dank dem spektakulären Feueralarm wird mir dieses Konzert auch auf ewig im Gedächtnis bleiben.
Nach ein paar Autogrammen und einem Foto mit Eric, welches ich schon wieder vergeigt habe, ging es zufrieden nach Hause.

Setlist:

  1. Warte, warte
  2. Schwarze Seide
  3. Feuerland
  4. Wo Rosen blüh’n
  5. Wenn Engel hassen
  6. Traum vom Tod 2
  7. Unterm Galgen
  8. Grausame Schwester
  9. Arme Ellen Schmitt
  10. Für immer
  11. Im Weidengarten
  12. Seemannslied
  13. Minne
  14. Solo von Ingo
  15. Das schwarze Meer
  16. Kleid aus Rosen
  17. Falscher Heiland
  18. Besser du rennst
  19. Veitztanz
  20. Tanz auf dem Vulkan
  21. Zugabe 1: Ad Mortem Festinamus
  22. Zugabe 1: Henkersbraut
  23. Zugabe 1: Sieben
  24. Zugabe 2: Julia und die Räuber

Hier noch ein kleines Video vom Feueralarm 😉

Übrigens möchte ich noch einen kurzen Produkttest mit anfügen. Ich habe mir vor 4 Jahren den Subway to Sally-Ring gekauft. Er ist aus Edelstahl und seeeehr Schadensresistent. Schon damals in Hanau habe ich durchs Klatschen einen Ring eingebüßt (verbogen – beim Biegen ist er dann gebrochen). Dem Subway-Ring ging es gut. Gestern trug ich meinen Herr der Ringe-Ring (Sterling Silber) an der einen, den Subway-Ring an der anderen. Das Ergebnis… seht selbst!
rigne

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1 Kommentar

  1. E. L.

    So ein grosser Fan wie Little Dhampir bin ich nicht, es war mein 2. Konzert bei Subway to Sally.
    Ein Livekonzert ist eben anders, als wenn man die CD abspielt.
    Ungewöhnlich war mitten im Konzert der Feueralarm. Ich schaute mich um, wo doch die Notausgänge sind.
    Wahrscheinlich war ich die Einzige, denn die Massen kamen in Stimmung.
    Das Konzert konnte weiter gehen und somit die Neuvorstellung ihrer CD.
    Mir hat nicht alles gefallen, aber trotzdem habe ich es nicht bereut, meine Tochter zu diesem Konzert zu begleiten.
    Danke Katja.
    L. G.

Kommentare sind deaktiviert.