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Band 1: „Dark Elements – Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout

Titel: Dark Elements – Steinerne Schwingen
Autor: Jennifer L. Armentrout
Originaltitel: White Hot Kiss
Übersetzer: Justine Kapeller
Erscheinungsdatum: 2014
ISBN: 978-3956490484
Seitenanzahl: 448
Verlag: Darkiss

Inhalt:
Layla ist gerade erst 17 Jahre alt geworden und sehnt sich nach nichts anderem, als vollkommen normal zu sein. Doch sie ist kein normaler Mensch, sondern gehört der Welt des Übernatürlichen an. In ihren Adern fließt sowohl das Blut der Wächter, die sich in Gargoyles verwandeln können, als auch das Blut der Dämonen, das für ihren Appetit nach reinen Seelen verantwortlich ist. Sie zählt sich jedoch zu den Wächtern, da sie ihre böse Seite verleugnet und lieber bei der Vernichtung der Dämonen behilflich ist und diese markiert, damit die Wächter Jagd auf sie machen können. Als jedoch beim Markieren etwas schief läuft, und der gut aussehende Dämon Roth ihr das Leben rettet, verändert sich für sie alles, denn er scheint mehr über ihre Herkunft zu wissen, als ihr lieb ist.

Fazit:
„Steinerne Schwingen“ ist der erste Band der „Dark Elements“-Reihe von Jennifer L. Armentrout und somit der Auftakt einer spannenden neuen Serie rund um Gargoyles und Dämonen.
Wenn ich das Wort „Gargoyle“ höre, verbinde ich das sofort mit den lustigen Wasserspeiern aus „Der Glöckner von Notre Dame“, doch Jennifer L. Armentrout wirft mit diesem Roman ein ganz neues Licht auf sie. Die Gargoyles, auch Wächter genannt, sind in einen uralten Kampf gegen die Dämonen aus der Hölle verstrickt, zwischen deren Fronten urplötzlich die 17jährige Layla gerät. Layla war noch nie vollkommen normal, auch wenn sie sich von Herzen danach sehnt. Sie trägt das Blut beider Rassen in sich und ist somit ein Mischling mit bisher unbekannten Kräften. Da sie die Seelen anderer Lebewesen sehen und somit Dämonen erkennen kann, hilft sie den Wächtern bei der Jagd, indem sie die Dämonen markiert und für die Wächter schneller auffindbar macht. Aufgewachsen ist sie bei der Wächterfamilie von Abbot und ist schon lange heimlich in dessen Sohn Zayne verliebt, der sich rührend um sie kümmert. Doch mit dem Auftauchen von Roth, dem sie anfangs ziemlich misstraut, ändert sich für Layla alles – darunter auch ihre Gefühlswelt.
Jennifer L. Armentrout greift mit ihrer „Dark Elements“-Reihe das immer wieder gern genutzte Thema des Krieges zwischen Himmel und Hölle auf, wobei man nicht unbedingt davon sprechen kann, dass die Wächter allesamt Heilige sind. Die Wächter sind dazu da, die Menschheit vor den Dämonen und deren gnadenlosen Einfluss zu schützen. Dass es sich bei ihnen nicht um Engel, sondern um Gargoyles handelt, verleiht der Geschichte eine gewisse Frische und kann damit durchaus überzeugen. Auch die nötige Portion Humor ist gegeben, sodass sich die Seiten wie von selbst umblättern. Natürlich hat Jennifer L. Armentrout damit nicht das Rad neu erfunden, trotzdem bietet sie dem Leser eine interessante neue Sicht auf das Miteinander leben von Wächtern, Dämonen und normalen Menschen. Layla muss im Laufe der Geschichte lernen, dass nicht alles, was die Wächter ihr je erzählt haben, tatsächlich der Wahrheit entspricht und dass viele Vorurteile nicht stimmen.
Durch den Humor, den Charme und die frische Priese konnte Jennifer L. Armentrout mich mit dem Auftakt ihrer „Dark Elements“-Reihe vollkommen überzeugen und auch wenn ich der Meinung bin, dass die Geschichte als Einzelband genauso gut funktioniert hätte, freue ich mich schon auf eine spannende Fortsetzung.

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