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Küssen verboten – Honeymoon mit Hindernissen

Titel: Küssen verboten – Honeymoon mit Hindernissen
Darsteller: Dave Annable, Mena Suvari, Rob Schneider, Kathy Bates, Tia Carrere
Regisseur: Rob Hedden
Orginaltitel: You May Not Kiss the Bride
Erscheinungstermin: 2013
Studio: Tiberius Film
FSK: 12
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 104 Minuten

Inhalt:
Brian Lighthouse ist Tierfotograf und tut den lieben langen Tag nichts anderes, als Tieren in albernen Kostümen zu fotografieren und Hunde an den Eiern zu kraulen, damit sie ein wunderschönes Motiv abgeben (nicht wirklich). Eines Tages kommt es zu einem Vorfall zwischen einen Hund und einer Katze, der für letztere eher unschön endet. Diese gehört der Frau eines stinkreichen Kriminellen, dessen Tochter noch keine Aufenthaltsgenehmigung für die USA bekommen hat. Um sich wegen des destruktiven Katzenvorfalls zu rächen, stellt der kroatische Gangsterboss Nikitin Brian vor die Wahl: Entweder er wird einen Kopf kürzer gemacht, oder er heiratet seine Tochter Masha und verhilft ihr somit zur Greencard. Brian hat schlichtweg keine andere Chance und stimmt der Hochzeit zu. Masha ist allerdings Nikitins Handlanger versprochen und somit gilt: Finger weg von Masha, sonst sind diese (und andere Dinge) ab. Die Flitterwochen bieten demnach einige Überraschungen.

Fazit:
Ich hatte ja keine Ahnung, dass es so etwas gibt, aber ja doch! Bei „Küssen verboten – Honeymoon mit Hindernissen“ handelt es sich tatsächlich um Romantic Trash der feinsten Sorte!
Brian (Dave Annable) ist ein sehr attraktiver, aber überaus verpeilter Typ, der dazu neigt, sich maßlos zu blamieren. Als Zuschauer bekommt man bereits bei der ersten Tanzszene Anfälle von Fremdschämen und man möchte sich am liebsten unter der Kuscheldecke verkriechen. Aber nett anzusehen ist er ja.
Masha (Katharine McPhee) hingegen ist eine sehr hübsche und intelligente Frau, die sich zwar den Wünschen ihres Vaters fügt, um eine Greencard zu bekommen, ansonsten aber einen ganz eigenen Kopf hat.
Wenn man denkt, nach der Hochzeit kann es nicht mehr schlimmer kommen, hat man sich gehörig geschnitten. Allein schon der Weg in die Flitterwochen ist zum Brüllen (wortwörtlich, höhö), aber der Liebesurlaub selbst … oh Mann, schaut ihn euch an! Ich habe Tränen gelacht, während ich mir diesen Film angesehen habe! Einerseits ist er irgendwie auf seine verkorkste Art und Weise sehr romantisch. Andererseits ist das purer Trash und doch so gut! Neben diesem lustigen Pärchen gibt es unter anderem eine irre Mutter, ein total gestörtes Stalker-Weib, das sich für Brians Freundin hält, Ernesto (der Name ist Programm) und eine vollbusige Strandschönheit. Nicht fehlen dürfen natürlich nicht die Angelschnur, die Pseudobösewichte, den geheimen Bösewicht und den eigentlich gar nicht sooooo bösen Oberbösewicht (miauz, genau! X3). Dazu noch ein paar ulkige Ureinwohner, ein traumhafte Landschaft und die Fortbewegungsmittel, die eigentlich mehr Mittel zum Zweck sind, als dass sie sich fortbewegen.
Und genauso gestört wie diese Rezension ist, ist auch dieser Film. Und trotzdem empfehle ich ihn euch mit jeder Faser meines Herzens, denn er hat mich an einem ultranervigen Tag dermaßen zum Lachen gebracht, dass ich alles um mich herum für ganze 104 Minuten vergessen konnte.
Übrigens rätsle ich immer noch, wieso Dave Annable braune Haare und einen roten Dreitagebart hat.

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