Band 3: „Chroniken der Unterwelt – City of Glass“

Titel: Chroniken der Unterwelt – City of Glass
Autorin: Cassandra Clare
Originaltitel: City of Glass
Übersetzer: Franca Fritz, Heinrich Koop
Erscheinungsdatum: 2009
ISBN: 978-3-401-06134-4
Seitenanzahl: 721
Verlag: Arena

„Und jeden Tag sterbe ich ein kleines Stückchen mehr.“ (Jace, City of Glass, Seite 441)

Inhalt:
Um den Hexenmeister zu finden, der ihre Mutter aus dem Koma zurückholen kann, müssen Clary und die Lightwoods nach Idris reisen, der Heimat der Schattenjäger.
Das trifft natürlich auf strikte Ablehnung von Jace, da er Clary nicht in Gefahr bringen will.
Durch die gegebenen Umstände gelangen jedoch alle, einschließlich dem Vampir Simon und dem Werwolf Luke in das ferne Land.
Während Clary sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Hexenmeister macht, müssen sich die Lightwoods vor dem Rat verantworten und Jace sich über seine Gefühle zu Clary klar werden.
Valentin plant währenddessen einen furchtbaren Angriff und ist auf der Suche nach dem Spiegel, dem dritten Gegenstand der Engelsinsignien. Diese sollen ihm dazu verhelfen, endlich an die Macht zu gelangen und alle Schattenweltler zu vernichten.

Fazit:
„City of Glass“ ist der dritte Band der Mortal Instruments-Reihe von Cassandra Clare.
Knapp 720 Seite geballte Action, Dramatik und ein ständiges Hoch und Tief der Gefühle.
Ich muss sagen, dieses Buch hat mich überwältigt! Es passiert so unglaublich viel, es gibt schöne Momente, es gibt furchtbar traurige Momente und es fallen Entscheidungen, die man vielleicht lieber anders hätte treffen sollen.
Jeder der Protagonisten, und dazu zählen nicht nur Clary und Jace, haben einen großen Schritt nach vorn gemacht. Jeder Einzelne hat sich weiterentwickelt, ist erwachsener geworden und trifft und vertritt seine eigenen Entscheidungen. Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen verzichte ich diesmal auf die Charakterbeschreibungen.
Ein wenig erinnert mich die Geschichte an den 2. Weltkrieg, da es für Valentin auch nur eine „wahre Rasse“ gibt – die Schattenjäger. In seinen Augen sind die Schattenweltler – seien es Werwölfe, Feen oder Vampire- genauso wenig wert, wie die Dämonen. Eine Rasse, deren Vernichtung er sich als Ziel gesetzt hat.
Im Laufe der Geschichte gibt es einige Wendungen, die man sich als Leser schon lange erhofft hat und die vielleicht sogar ein wenig vorausschaubar waren.
Die Beziehung zwischen Clary und Jace ist sehr schwierig, da für sie eine Liebe zwischen Geschwistern nahezu unmöglich ist. Als Leser fiebert man natürlich trotzdem mit und hofft, dass am Ende alles gut werden wird.
Die größte Entwicklung in der Geschichte hat in meinen Augen Clary gemacht. Sie lernt, sich durchzusetzen, ihre Meinung auch vor größerem Publikum kundzutun und vor allem wichtige Entscheidungen zu treffen, während Andere vielleicht blind vor Angst sind.
„City of Glass“ ist Clary’s großer Schritt zum Erwachsen werden!

Nächster Band: City of fallen angels erscheint im November 2011!

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