Quickcheck: „Mitgift“ von Subway to Sally

Künstler: Subway to Sally
Albumtitel: Mitgift
Erscheinungsdatum: 14. März 2014
Label: Subway to Sally (Universal)
ASIN: B00H927G1I

3 Jahre ist es nun her, seit Subway to Sally „Schwarz in Schwarz“ veröffentlicht haben. Seitdem war es teilweise recht ruhig um die sechs Herren und Frau Schmidt. Nun ist „Mitgift“, das 12. Studioalbum erschienen, welches sich düsteren Mördergeschichten widmet. Wer dachte, nach „Schwarz in Schwarz“ kann es nicht mehr düsterer werden, der hat sich getäuscht. Meine Meinung gibt es nun hier im Quickcheck.

1. Ad Mortem Festinamus 5/5
2. Schwarze Seide 4/5
3. Für Immer 3,5/5
4. Grausame Schwester 5/5
5. Warte, Warte 2,5/5
6. Dein Kapitän 3,5/5
7. Arme Ellen Schmitt 4/5
8. In Kaltem Eisen 5/5
9. Vela Dare! 4,5/5
10. Haus Aus Schmerz 3,5/5
11. Im Weidengarten 5/5
12. Coda 5/5

Das ergibt im Durchschnitt eine Punktzahl von 4,2 Punkten.

Mein absolutes Highlight von „Mitgift“ ist das Lied „Grausame Schwester“. Die Melodie ist unheimlich schön, der Text geht unter die Haut und die Frau, die am Anfang und am Ende zu hören sind, sorgen für Gänsehaut und die perfekte Atmosphäre bei diesem Lied. Es kehrt von diesem Album auch am ehesten zu der ursprünglichen Stärke, die Subway to Sally einst an den Tag gelegt haben, zurück.
Auch das Instrumentalstück „Vela Dare!“ ist ziemlich cool. „Ad Mortem Festinamus“ überzeugte mich deswegen schon, weil es auf Latein gesungen wird. Subway to Sally verstehen sich unheimlich gut darin, die lateinische Sprache unheimlich und aufregend zugleich zu präsentieren. „In Kaltem Eisen“ ist zu Beginn nichts Besonderes, steigert sich jedoch mit jeder Zeile, die Sänger Eric Fish singt und erreicht seinen Höhepunkt in einem gigantischen Refrain.
Der Rest der Songs ist ein bunter Mischmasch aus durchschnittlich guten und auch weniger guten Songs. „Warte, Warte“ zum Beispiel gefällt mir absolut gar nicht.

„Mitgift“ ist ein typisches Subway to Sally-Album. Es hat Stärken, aber auch Schwächen. Allerdings glaube ich, dass sie ihre stärkste Zeit mir „Nord Nord Ost“, welches 2005 erschienen ist, hinter sich haben. Mördergeschichten zu erzählen ist natürlich mal etwas ganz anderes, aber großartig hervorzustechen gelingt diesem Album nicht. Es ist nett zu hören, hat ein paar wirklich gute Songs, die ich mir gerne auf ihrer neuen Tour live anhören möchte, haut mich aber insgesamt nicht vom Hocker.

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1 Kommentar

    • E. L. on 14. März 2014 at 12:05

    Oh, die gibt es ja auch noch.
    Nicht schlecht das neue Album.
    .

Kommentare sind deaktiviert.