But there’s no place like London… #1

london1Ich habe euch bereits im April in einem Post berichtet, dass ich mich mal wieder auf einen kleinen Roadtrip begebe, auch, wenn ich diesmal nicht per Auto, sondern per Flugzeug unterwegs war. Die Reise führte mich in meine absolute Lieblingsstadt. London. Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich diese wundervolle Stadt liebe. Ich liebe die Mentalität der Engländer, ich liebe die Gebäude und Sehenswürdigkeiten, ich liebe die verdammt vollen nicht klimatisierten Tubes, ich liebe einfach alles an dieser Stadt. Man kann so verdammt viel erleben und es ist jedes Mal ein Abenteuer, sich in London die Füße wund zu laufen.
london2Da wir nicht so recht wussten, ob wir alle so Urlaub bekommen, wie wir es uns vorgestellt haben, ging unser Flieger erst um 17 Uhr. Da ich mit Herba und der Poe unterwegs war, konnte es ja nur katastrophal werden – was wir natürlich mit viel Humor genommen haben. Glücklicherweise hat es nicht geschneit 😛 Dafür hatte der Flieger 40 Minuten Verspätung, die wir aber doch noch recht gut wieder rein geholt haben. Nachdem wir 18:20 Uhr Ortszeit (in London ist es eine Stunde früher als bei uns) gelandet sind und nach erfolgreicher Aufladung der Oystercards in die Piccadilly-Line eingestiegen sind, fuhren wir bis Green Park, um dort umzusteigen. So weit sollte es jedoch nicht kommen, denn kaum sind wir dort ausgestiegen, wurden wir auf sehr dramatische Art und Weise von den Mitarbeitern der Londoner Tube evakuiert. Als dann auch noch die Feuerwehr mit Blaulicht und Sirene angerast kam, wurde uns klar, dass da doch was im Busch sein muss. Da Green Park unsere einzige Umsteigestelle im london4Umkreis war, mussten wir quer durch die Innenstadt laufen, um dann schließlich bis Southwark zu kommen. Aus geschätzten 1 1/2 Stunden wurden schließlich 3 Stunden Weg und um 22 Uhr kamen wir schließlich vollkommen erschöpft am Hostel an. Zu allem Überfluss hat es natürlich auch noch angefangen, zu regnen…
Unser Hostel war das Bankside House. Da es im Umkreis keine bezahlbaren Hotels gab, mussten wir uns schweren Herzens für dieses Hostel entscheiden, dass nach deutschen Gewohnheiten immer noch ein Vermögen gekostet hat, sich aber irgendwie gerade noch stemmen ließ. Und genau so wie es von außen aussieht (Knast), sah es auch von innen aus. Eigentlich sollte ich nicht meckern, schließlich haben wir ja nur dort geschlafen und sind nicht wegen der luxuriösen Hotels nach London geflogen, aber ein bisschen Bequemlichkeit darf man ja wohl erwarten. Das ganze hört sich jetzt wahrscheinlich dramatischer an, als es war, schließlich kann nichts und niemand unser london3Hotel des Grauens in Saarbrücken toppen. Nach unserer 3stündigen Reise durch London waren wir so kaputt, dass wir das Hostel dann auch nicht mehr verlassen haben, sondern es und dort so gemütlich wie möglich gemacht haben. Als Herba plötzlich ihre Cola in eine Tasse füllte, hatte ich mal wieder meine 5 Minuten, in denen mein Hirn kurzzeitig auf Standby gesetzt wurde. Mir erschloss es sich einfach nicht, wo jetzt diese Tasse her kam. „Hast du dir extra ’ne Tasse mitgebracht?“, fragte ich vollkommen verwundert und blickte sie aus meinen großen, braun-grünen Augen an. Ich erntete schallendes Gelächter… „Na klar! Was denkst du denn?!“ Der Blick zum Tisch, auf dem ein Wasserkocher und eine weitere Tasse standen, erklärte mir die Situation… Peinlich berührt wandte ich mich ab und blickte ängstlich zu den zwei gekippten Fenstern. „Meint ihr, es gibt hier auch Mücken?“ – „NEIN! In London gibt es keine Mücken!“ Oh man… dann saß da plötzlich ein Falter. „AAAH! Falter! Falter!“ Daraufhin Herba: „Aber in London gibt es doch gar keine Falter!“
Laut meiner Smartwatch brachte uns dieser erste Tag samt Frankfurter Flughafen sagenhafte 13.231 Schritte / 9,9km ein. Die Erkenntnis des Tages: „Was warm hält, hält auch kalt.“ (Herba)

To be continued…

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2 Kommentare

  1. Klingt schon vielversprechend.

    • E. L. on 4. August 2014 at 10:18

    Da kann man richtig neidisch werden.
    Irgend wann werden wir uns London auch mal anschauen.
    Und dann kann ich auch mit reden.
    L.G.

Kommentare sind deaktiviert.