„Fifty Shades of Grey Soundtrack“

Albumtitel: Fifty Shades of Grey
Erscheinungsdatum: 06.02.2015
Label: Republic (Universal Music)
ASIN: B00R5DXFS4

Seit Monaten erwarten wir die Romanverfilmung zu „Fifty Shades of Grey“ mit Spannung – doch genauso habe ich auch den Soundtrack zum Film herbeigesehnt, denn die unterschiedlichsten Künstler haben uns seit Wochen mit ziemlich heißen Musikvideos und Snippets versorgt und somit noch viel neugieriger auf den Film gemacht. Heute ist der Soundtrack endlich erschienen und ich kann nur sagen: Er hat mich keineswegs enttäuscht.

„I Put A Spell On You“ von Annie Lennox: Mit Annie Lennox konnte ich bisher nicht allzu viel anfangen. Allerdings ist mir seit ihrem Titelsong „Into the West“ aus dem Film „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ bewusst, dass diese Frau eine großartige Stimme und mächtig was auf dem Kasten hat. „I Put A Spell On You“ ist sehr lebendig, emotional und stimmgewaltig.
„Undiscovered“ von Laura Welsh: Dieser Song hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Keine besondere Stimme, kein besonderer Song. Passt gut ins Radio zum Nebenbei hören.
„Earned it“ von The Weeknd: Dieses Lied hat schon vorab auf Grund seines spektakulären Musikvideos für Rummel gesorgt, da neben der vielen, nackten Haut und den erotischen Tänzen eine splitterfasernackte Dakota Johnson, die in der Verfilmung die schüchterne Uniabsolventin Anastasia Steele spielt, im Video zu sehen ist, wie sie sich räkelnd durch die Luft schwebt. The Weeknd hat mit „Earned it“ die düstere und prickelnde Grundstimmung von „Fifty Shades of Grey“ wunderbar eingefangen und somit einen richtig guten Beitrag zum Soundtrack geleistet.
„Meet Me In The Middle“ von Jessie Ware: Hierbei handelt es sich um einen sehr sanften, unauffälligen Song, der mich jedoch nicht gerade vom Hocker reißt.
„Love Me Like You Do“ von Ellie Goulding: An dieser Stelle muss ich mich als riesiger Ellie Goulding-Fan outen. Sie ist in letzter Zeit nicht nur durch ihr grandioses Album aufgefallen, sondern auch durch ihre Soundtrack-Beiträge, wie z.B. bei „Divergent“ oder „Catching Fire„. Was diese Frau anfasst, kann meiner Meinung nach nur ein Hit werden und ich liebe auch diesen Song abgöttisch! Hier findet ihr das Musikvideo dazu.
„Haunted“ von Beyoncé: „Haunted“ ist ursprünglich in einer anderen Version erschienen, während sich auf dem Soundtrack ein „Fifty Shades of Grey Mix“ befindet. Das ist natürlich alles Geschmackssache, aber mir gefällt die Originalversion wesentlich besser. Obwohl ich Beyoncé auf den Tod nicht ausstehen kann, ist ihr mit „Haunted“ ein sehr erotischer und fesselnder Song gelungen, der einen so schnell nicht mehr loslässt.
„Saltet Wound“ von Sia: Das ist so ein typischer Song, den man auf einem „Twilight“-Soundtrack erwarten würde. Ich persönlich finde ihn ziemlich lahm und langweilig.
„Beast Of Burden“ von den Rolling Stones: Die Rolling Stones?! Ich schweige dazu.
„I’m On Fire“ von AWOLNATION: Noch ein typischer Kandidat für einen „Twilight“-Soundtrack… finde ich langweilig.
„Crazy In Love“ von Beyoncé: Trotz meiner Abneigung gegen Beyoncé habe ich mich bereits beim ersten Filmtrailer in diesen Song verliebt. Er könnte nicht passender sein und bringt die Stimmung und die Intensität des Filmes großartig rüber. Hut ab, Miss Knowles!
„Witchcraft“ von Frank Sinatra: Echt jetzt? Naja, wird schon seine Daseinsberechtigung auf dem Soundtrack haben… passt aber musikalisch meiner Meinung nach gar nicht auf den Soundtrack.
„One Last Night“ von The Vaults: Das ist ein richtig cooler Song und passt toll in das Gesamtkonzept des Soundtracks. Bin ich die Einzige, die an das Ende des Buches denken muss?
„Where You Belong“ von The Weeknd: Mit diesem Lied musste ich erst einmal ein wenig warm werden, aber nach ein paar Durchgängen hat er sich doch in mein Herz geschlichen. „Earned it“ gefällt mir aber wesentlich besser.
„I Know You“ von Skylar Grey: Skylar Grey schafft es immer wieder, mich tief in meinem Herzen zu berühren. Ich habe bereits ihre Interpretation von „I’m Coming Home“ geliebt, obwohl sie mich immer wieder furchtbar traurig macht, da ich das Lied seid Paul Walkers Tod mit ihm verbinde (woran u.a. auch das Team der „Fast & Furious“-Reihe schuld ist!). „I Know You“ ist ein wunderschönes Lied. Gefühlvoll, tragisch und absolut passend.
„Ana and Christian“ von Danny Elfman: Wow. Danny Elfman ist mittlerweile einer der bekanntesten und erfolgreichsten Soundtrack-Komponisten der Welt und so gut wie jedem dürfte er vor allem durch seine regelmäßige Zusammenarbeit mir dem fabelhaften Tim Burton ein Begriff sein. Dass er die Filmmusik zu „Fifty Shades of Grey“ macht, war für mich zunächst eine Überraschung – allerdings eine durchaus positive. „Ana and Christian“ ist so ein wundervolles Stück, das mich daran glauben lässt, dass uns ein unglaublich schöner Film erwartet.
„Did That Hurt?“ von Danny Elfman: Ich kann mich nur wiederholen. Auch dieses Stück aus der Feder von Danny Elfman ist großartig!

Dass nicht jedes Lied immer den Geschmack der Leute trifft, ist nichts außergewöhnliches, aber der „Fifty Shades of Grey“-Soundtrack bietet jede Menge Highlights, darunter „Love Me Like You Do“ von Ellie Goulding, „Crazy In Love“ von Beyoncé und „I Know You“ von Skylar Grey (btw – welch passender Name!). Die beiden Instrumentalstücke von Danny Elfman sind eine wundervolle Ergänzung für diesen Soundtrack und ich werde definitiv einen Blick bzw. ein Ohr auf den offiziellen Score werfen müssen, der am 13. Februar erscheinen wird.

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1 Kommentar

    • E. L. on 6. Februar 2015 at 20:20

    Wer das Album noch nicht kennt, aber daran interessiert ist, braucht nur die Rezension von Cat zu lesen. Hier findet man einen ausführlichen Einblick und kann sich einige Kostbarkeiten anhören. Super gemacht, liebe „Cat“! Danke!

Kommentare sind deaktiviert.