Die Gabe des Winters von Mara Erlbach

Titel:Die Gabe des Winters
Autor: Mara Erlbach
Erscheinungsdatum: 2019
ISBN: 978-3734161933
Seitenanzahl: 416
Preis: 12,00€
Verlag: Blanvalet

Inhalt:
Einst war Area ein wunderschönes, aufblühendes Land. Jeder Einwohner verfügte über einzigartige Gaben, die ihren Alltag bereicherten. Doch dann brach der ewige Winter über das Land herein und die Gaben verschwanden nacheinander. So auch im Dorf Pago, in dem Nuria gemeinsam mit ihrem Bruder Justor und ihren Eltern lebt. Beherrscht wird das Land von einem grausamen Herrscher, der keine Anstalten macht, seinem Volk zu helfen.
Eines Tages begegnet Nuria ebendiesem im Wald – eine Begegnung, die ihr Leben vollständig verändern wird.

Fazit:
„Die Gabe des Winters“ von Mara Erlbach ist ein wunderschönes Wintermärchen, das sich wunderbar für die grauen Herbst- und Wintertage eignet.
Überzeugt hat mich das Buch schon aufgrund des Covers, denn die Schneeflocke auf dem Umschlag glitzert! Da konnte ich nicht anders und musste den Roman einfach mitnehmen 😉
Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei reden: Schon lange hat mich kein Buch mehr dermaßen gefesselt wie dieses. Es ist ein düsteres Wintermärchen, dass mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Nuria ist eine mutige, aufmüpfige Protagonistin, Lord Tarik ein Mann von sehr dunklem, oft undurchschaubarem Wesen, von dem man anfangs nicht so recht weiß, was man von ihm halten soll. Aber genau das hat mir so gut an der Geschichte gefallen, weil man diesem unbarmherzigen, grausamen Lord mit dem eingefrorenem Herzen nicht sofort verfällt und so – genauso wie Nuria – seine Entwicklung wunderbar mitverfolgen kann.
Ein kleinwenig erinnert die Geschichte an „Die Schöne und das Biest“, doch so viele Parallelen, wie es gibt, so viele Unterschiede existieren auch.
Mara Erlbachs Schreibstil ist unheimlich schön und hat der Geschichte auch sprachlich den richtigen Märchenflair verliehen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! Ich habe sehr mit Nuria und – aber auch Lord Tarik – mitgefiebert, sowie mit ihnen gelitten, zudem ein paar Tränchen vergossen, aber auch viel über so manch unbeholfene Situation gelacht. Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte. Sie hat mich sehr berührt und unheimlich gut unterhalten.

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